Zweiter Blick im Tabakladen – Whisky in Kreuzberg

Auf den ersten Blick ein kieziger, kauziger Tabakladen. Mit den Gauloises gibt es einen nachbarschaftlichen Kreuzberg-Plausch (Wetter, Krankheiten, 1. Mai, Döner, Currywurst, Schönefeld). So vollzieht sich der bewährte Kreuzberg-Kiez-Rythmus in einer der Seitenstraßen der belebten Wiener Straße.
Bis, ja bis der erste seriöse Whiskyinteressent des Weges kommt. Der Chef wird alert und kümmert sich begeistert um die -am liebsten schottischen- Belange. Der Azubi verrichtet derweil die Tabakdienste.
Ein wandelndes Whiskylexikon im Heavy-Metal-Look wird Sie hier beraten und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Sie mit mindestens einer Flasche mehr den Laden verlassen, als Sie eigentlich beabsichtigt hatten.

Kreuz Berg WhiskyDie Auswahl ist riesig, weitaus mehr als das, was man auf den ersten Blick im Ladenlokal wahr nimmt. Zahlreiche Raritäten sind verfügbar und stets blüht eine freudige Überraschung, wenn der Meister eine Idee hat, in den hinteren Katakomben verschwindet, um mit einer ganz besonderen Flasche zurückzukehren. Weniger Rares ist in der Regel sehr fair bepreist. Das Sortiment Weiterlesen

Gesucht: Der Don aka The Don

Wetzt die Messer! Kühlt die Gläser! Poliert die Shaker! Dear Barguys and -gals, hier kommt ein Angebot, dass ihr nicht abschlagen könnt. Ein Don wird gesucht.

Don Julio, die Tequilamarke, die in zahllosen Backboards schillert, die elegantesten Tequila-Drinks bereichert und die Gaumen der skeptischsten Tequila-Antificionados doch noch zu überzeugen wusste, sucht eine Persönlichkeit, um die Marke in 2012 zu repräsentieren. Als bekennender Tequila-Liebhaber freue ich mich sehr über einen Ansatz wie diesen, der das Destillat aus der blauen Weber-Agave mehr Menschen hierzulande näher bringt. Aber: Hurtiges Handeln ist angebracht. Silvester ist High Noon, also Bewerbungssschluss.

Bevor nun hysterisches Gekreische von bartechnischen Gleichstellungsbeauftragtinnen ausbricht: Auch Damen dürfen sich bewerben. Allerdings vermag ich nicht zu sagen, ob der Titel dann in Dona Julio, Don Julia oder die Marke für die Dauer der Amtszeit in Dona Julia umbenannt wird.

Are you the Don?

Bist Du “The Don”??? Dann kreiere den “Luxury Drop”, einen Shot mit Don Julio Tequila und einem besonderen und eigenwilligen Ritual des Trinkens. Die Aufgabe ist nicht leicht. Lasst es krachen, Leute, ihr wollt diesen Titel. Wart ihr luschigen White-Russian-Trinker bislang zufrieden mit dem Titel “The Dude”, so könnte nun ein neues Zeitalter beginnen und ein wahrer Ehrentitel warten. Zudem könnt ihr euch einreihen in die illustre Liste der durchlauchten Dons der diversen Dekaden. Sie alle sind nicht qualifiziert und stehen für das falsche Getränk.

Da hätten wir natürlich den Eingangs zitierten Don Corleone. Der braucht keinen Titel mehr, er hat ihn schon. Wie bemerkte der Pate einst: Weiterlesen

Eichi blogged fremd…

Liebe Freunde,

getränketechnische Genüsse haben mich derzeit fest im Griff. Zum fünften Mal (wie bereits angekündigt) treffen sich Mixologen, Barkenner und Getränkespezialisten aus aller Welt zum fünften BCB – Bar Convent Berlin.

Wer möchte die bittere Wahrheit vernehmen??

Wer möchte die bittere Wahrheit vernehmen??

Eichi hat die große Freude, in diesem Jahr als Gastblogger das Geschehen auf der Veranstaltung begleiten und kommentieren zu dürfen.

Die entsprechenden Berichte gibt es auf dem Blog zum BCB von Mixology zu lesen (wie auch die extrem lesenswerten Reportagen des Kollegen Simon Webster!):  http://mixology.eu/

Wir rocken Rum!!!

“Ich liege hier so Cognac….Nein, Rum, Rum!!” erklärte uns der unvergessene Heinz Erhardt.

Nun gilt es, am Wochenende des 8. und 9. Oktober dem Ruf in die Station-Hallen am Gleisdreieck zu folgen, wo uns erstmalig in Deutschland ein Rum-Paradies bevorsteht. Bislang schielten wir Rum-Connaisseure eifersüchtig nach London und in die USA, wenn es daRum ging, die unglaubliche Vielfalt des köstlichen Destillats zu verkosten. Schluss damit! Berlin ist an der Reihe!!

Da Rum

Da Rum

Ein Einzelner hat dieses Event gestemmt und legte sich für uns alle k(Rum)m: Dirk Becker, Rum Ambassador und Kenner der internationalen Szene. Ein zurückhaltendes Schmunzeln und ein diskreter Griff unter den Tresen, so kannten wir bislang den Mann des Rum Clubs, der dann aber plötzlich ein ums andere Mal eine geniale und teilweise unbekannte Bouteille hervorzauberte. Einer der nicht laut rumpelstilzte, sondern im Hintergrund einfach effektiv war.

Nun ist es an der Zeit, dass auch ausserhalb der Bartenderszene und der eingeweihten Geniesser, jenes Produkt eine Plattform erhält. Zwei Tage lang wird die ehemalige Eisenbahnhalle Messe-Station den Ruf hören: “I hear the train a-comin´” und einen rumigen Chattanooga ChooChoo, einen Rum-Orange-Blossom-Special, Smoke along the track und einen Rum-Sonderzug nach Pankow empfangen.

Wir springen auf den fahrenden Zug. Lasst uns Hobos along the track werden. Hobo? Havana, Opthimus, Bacardi, Old Barbados? Wasauchimmer. Es wird köstlich.

Dieses Projekt verdient es, unterstützt zu werden. Eifersüchtige Neider und zaghafte Besserwisser mögen verstummen. Determined Dirk bringt uns das ultimative Rum-Erlebnis in die Hauptstadt. Tiki-Wettbewerb, Vorträge, Seminare und ein halbes Dutzend Proben des goldenen (manchmal weissen) Getränks, sind im Eintritt inbegriffen. Dazu gilt es, hunderte weitere Destillate zu sondieren.

Seniorum - köstlich

Seniorum - köstlich

Kommt zu diesem einmaligen KulinariRum! Eine Premiere, eine Veranstaltung voller Herzblut mit ungewöhnlichen Raritätenverkostungen. Stoßt mit mir an. Gerne mit einem El Dorado, einem Plantation, einem Matusalem, einem Brugal oder einem Tres Hombres.

Womöglich darf ich Euch sogar begrüßen zu meinem kleinen Beitrag am Samstag: Wie der Rum nach Preußen kam – Eine getränkehistorische Reise in die Geschichte Berlins.

Tickets und Infrumation: rumfestival-berlin.de

P.S.: http://www.youtube.com/watch?v=6gZiEJSYQOg

Zum fünften Mal: Bar Convent Berlin

Give me five! Der Countdown tickt herab, bis sich am 10. und 11. Oktober die Pforten einer der wichtigsten Barmessen öffnen und die Fachbesucher aus aller Welt in den Postbahnhof am Ostbahnhof strömen werden. Es ist also schon Fünf vor Zwölf.

Voller Vorfreude blättere ich durch das Programm und suche mir die interessantesten Veranstaltungen heraus. Gleichzeitig schmunzele ich in den Erinnerungen der vergangenen Jahre mit dem BCB und seinen unvergesslichen Augenblicken, Vorträgen, Drinks, Indiskretionen und Begegnungen.

Dass ausgerechnet die jubiläumsträchtige fünfte Ausgabe ein erneutes Highlight bedeutet, kann sich ein jeder an den Fingern einer Hand abzählen. Dürfen wir sie wieder erwarten, die glorreichen Fünf, die fünf Samurai, die fünf Geschworenen, Stirb Langsam 5, die Fünf von der Tankstelle, fünf Mixologen auf dem Kontrabass und mindestens fünf cl Gin in meinem Tonic?

Die Zahl der Gläser muss jeweils durch 5 teilbar sein

Die Zahl der Gläser muss jeweils durch 5 teilbar sein

Das Team von Mixology steht erneut hinter der Organisation und Planung und verleiht am 11. Oktober die Mixology Bar Awards. Sinniger Weise bemühte man sich jeweils um fünf Nominierte in den Kategorien Barteam, Newcomer, Mixologe, Gastgeber, Bar und Hotelbar des Jahres. Eine rebellische und nominierungsunwillige Bar in Berlin Mitte verweigert jedoch die Nominierung in gleich zwei Kategorien und sabotiert somit meine ambitionierte  pentagonische Darstellung.

Die Aufregung hoch Fünf zu Weiterlesen

Tröstlicher Tropfen (2) zum fortschreitenden altern

Ich möchte nie in Hohenschönhausen leben! Wenn man vor kurzem erst den 40-sten Jahrestag des eigenen Wiegenfestes begangen hat, wird man womöglich etwas dünnhäutiger.

Eben war man noch ein munterer thirty-something, der das Leben noch vor sich hat. Plötzlich leert sich die tückische Sanduhr des Lebens und die große, böse 50 rückt rapide in Reichweite.

Besonders übel wird dieser drohende Verfall, diese fortschreitende Ahnung des Welkens dann, wenn diverse Einrichtungen darauf verweisen, dass man

Wir ab 50

Wir ab 50

nicht mehr weit von ihren Klauen entfernt ist. Man spürt ein neues Gefühl von “Zielgruppe”. Extrem perfide verdeutlicht dies eine Einrichtung in Hohen- schönhausen: “Paritätisches Seniorenwohnen Dr. Victor Aronstein”. Der muntere Seniorenkreis mit der Begegnungsstätte “Wir ab 50″ freut sich über gemeinsamen Erbsensuppenverzehr und den Auftritt von Gitarren-Johnny, der alten Stimmungskanone. Bald ist es soweit. Der Countdown läuft.

Welchen tröstlichen Tropfen wähle ich nun, um mit traurigem Trinken dem Tiefpunkt zu trotzen? Immerhin: Alkohol konserviert und hilft, das Phänomen “Wir ab 50 in Hohenschönhausen” zu verdrängen.

Vertrauensvoll wende ich mich an meinen liebsten Whisky-Laden, gelegen im Schöneberger Kiez am Winterfeldtplatz – Finest Whisky. Uwe Wagmüller hat die passenden Getränke parat, um mein Leid zu lindern:

Einen feinen und eleganten Highland Park, 25 Jahre alt, aus der großartigen “Scottish Castles” Reihe von Jack Wiebers. 2007 auf die Flasche gekommen und mittlerweile leider recht rar.

Danach ein Sherry-gereifter 1995er Imperial aus der Reihe “The Exclusive

Wir ab 50 - reloaded

Wir ab 50 - reloaded

Malts” mit tiefen, saftigen Aromen recht süßer Früchte (Rosinen in Sirup?), feistem Holz und deutlicher Sherry-Abrundung. Er ist 15 Jahre alt.

Wahlweise verraten Adam Riese oder der Taschenrechner, dass wir damit 40 Jahre beieinander hätten. Die beste Nachricht: Fassstärke! Beide liegen in ihrem Alkoholgehalt über 50. Merke: Ab 50 wird es erst so richtig interessant.

Tröstlicher Tropfen (1) zur S-Bahn Berlin

Abweichende Betriebssituation” lautet die lyrische Formulierung der S-Bahn Berlin zu dem,  was gerade verkehrstechnisch auf der Schiene läuft/fährt, beziehungsweise nicht läuft/fährt.

Vorsicht bei der Einfahrt?

Vorsicht bei der Einfahrt?

Der Stadtrand ist abgeschnitten. Zurecht, denkt sich bestimmt der Bahn-Vorstand. Wer will schon nach Strausberg-Nord, Spandau, Hennigsdorf oder Wartenberg? Unsere Fahrgäste sind doch eh alles Wut-Bürger, da fällt ein wenig mehr Aufregung gar nicht auf. Sollen die Berliner doch kuschelig zusammen rücken, auf den vereisten Bahnsteigen oder in den verkürzten Zügen.

Der Verkehrsminister? Der ist ja bestimmt nicht nur sauer, der ist sogar Ramsauer! Eine Sprecherin erklärt, er verstehe den Ärger der Fahrgäste! Jawollja. Na, danke. An der neu beschlossenen jährlichen Gewinnabführung der Bahn an den Bund in Höhe von 500 Millionen, sei aber nicht zu rütteln, abweichende Betriebssituation bei der S-Bahn hin oder her. Bekommt Berlin dafür wenigstens beheizte Radwege?

Aber: Wir sind selber schuld! Wir, die Fahrgäste. Unser ruhmreicher Verband, DBV (=Deutscher Bahnkunden Verband), zeichnete den Chef der S-Bahn, Peter Buchner, Anfang Oktober mit dem, vermutlich zurecht unbekannten, Schienenverkehrs Preis 2010 aus. Die überaus traurige Laudatio hält als Höhepunkt für uns die Leistung bereit, Buchner habe sich den Fragen der Fahrgäste gestellt. Bravo. Hoho, wird sich Herr Buchner mit seinem Beraterstab gedacht haben. “Solche Fahrgäste können wir ruhig in der Kälte stehen lassen. Die sind anscheinend so doof, die sagen auch noch “danke schön”. Da erhöhen wir doch gleich noch die (Fahr-?)Preise zum 1. Januar, schließlich verbringen die Leute derzeit ja auch viel mehr Zeit auf unseren Anlagen.

Kurz nach der Preisverleihung wurden kritische Stimmen aus den Reihen des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) laut, ob die S-Bahn denn wohl auf den kommenden Winter vernünftig vorbereitet wäre. Empört wies die Bahn zurück: “Die Führung der S-Bahn hat sich gegen Kritik am weiterhin eingeschränkten Zugverkehr verteidigt und Vorwürfe zurückgewiesen, man sei nicht ausreichend auf den nächsten Winter vorbereitet,” zitiert der Tagesspiegel am 8.10.2010. Unser Herr Buchner setzt noch einen drauf und prescht forsch voran: solche Aussagen hätten „die Kunden unnötig alarmiert“.

Im gleichen Artikel kommt auch unser Regierender Bürgermeister zu Wort, der mit klarem Blick die Situation erfasst und als „hochkomplex und kompliziert“ beschreibt. Trostlos-traurig-faszinierend liest sich jener Tagesspiegel Artikel heute: http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/chefs-sehen-s-bahn-fuer-winter-gut-geruestet/1951836.html

Vermutlich ärgert sich Herr Buchner mächtig, dass er es in der legendären Liste zum Jahresende im Stadtmagazin Tip der “Peinlichsten Berliner 2010″ (in der aktuellen Ausgabe!) nur Platz zwei erreicht hat. Im Hintergrund hören wir den DBV bieder dem Platz-Zwo-Preisträger applaudieren.

Welchen tröstlichen Tropfen wähle ich nun, um mit traurigem Trinken dem Tiefpunkt zu trotzen? Erst dachte ich an einen Whisky aus der großartigen “Old Train Line” Serie von Jack Wiebers, aber der Whisky ist einfach zu edel für diesen Anlass. Nun gibt es stattdessen einen deutschen Jamaica Rum: Robinson 55. Gestrandet auf einer einsamen Bahnstation, harrt Robinson, ob er in der Ferne ein Verkehrsmittel erspäht, welches ihn aus seiner kargen Bahnsteiginsel befreit.

Robinson 55%

Robinson 55%

Ein sehr ordentlicher Rum wie ich finde (zumindest die Abfüllung mit den 55%) für kleines Geld, um die 15 Euro. Erhältlich beispielsweise im Ullrich Supermarkt am Bahnhof Zoo, gleich unter dem S-Bahnsteig…..

Der Barkeeper im Sozialismus

Wir mixen! So lautet der Titel und somit die beinahe trotzige Aufforderung des Cocktailbuches der DDR.

Udo Henseler und Bernhard Weichsel heißen die Autoren des Werkes, das 1958 erstmals im Fachbuchverlag Leipzig (kurz darauf VEB Fachbuchverlag Leipzig) erschien. Es sollten etliche weitere Auflagen folgen. Die letzte, die in meine Hände geriet, ist die 19. Auflage von 1985.

Wir mixen uns durch zahlreiche Auflagen

Wir mixen uns durch zahlreiche Auflagen

Diese Buch ist ein Stück Kulturgeschichte der DDR, vor allem wenn man genauer hinsieht, wie sich das Buch durch die Jahre verändert hat. Und auch, was sich nie verändert hat. Elf der Auflagen konnte ich mir ansehen und durfte einige faszinierende Details dabei entdecken.

Die frühen Auflagen der 1950-er Jahre gehen entspannt und unpolitisch an das Thema Mischgetränke heran. Selbstverständlich wird oftmals versucht, englischsprachige Begriffe zu vermeiden (“Für die Herstellung von Mischgetränken ist der Schüttelbecher von besonderer Bedeutung”), aber wie soll das beim Thema Hahnenschwanz dauerhaft funktionieren?

Man lernt: Mysteriöse Pantschereien sind verpönt, die Milchbar genießt hohes Ansehen und sauberes Arbeiten wird dringend angemahnt. Die frühen Ausgaben verfügen am Ende des Buches zudem über Weiterlesen

Bar Convent Berlin – BCB 2010

Der Postbahnhof am Ostbahnhof stellte auch in diesem Jahr wieder die Bühne für ein grandioses Treffen der Barkultur. Die Damen und Herren von Mixology stellten erneut ein umfangreiches Programm zusammen und konnten Barprominenz und Experten aus aller Welt gewinnen, um Fachwissen zu verbreiten, Produktneuheiten zu präsentieren,  fachzusimpeln und netzzuwerken, schöne Drinks zu bereiten und Durchhaltevermögen zu beweisen.

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Was gefiel mir besonders? Oder auch nicht?!

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Mysteriöse Post von Barworkz

Ich mag es, wenn der Postbote Sendungen bringt, die Getränke enthalten. Heute gab es Rätselhaftes aus der Holzbox von Barworkz.

Jene Barberater  schickten einen unbeschrifteten Flakon. Zuvor war bereits aus dem Dunstkreis von Mixology eine Sendung zu Prüfzwecken angekündigt worden.

Zaubertrank?

Zaubertrank?

Rasch geöffnet, verströmte der Duft die Aura von Holz, wie er für Cognac und Armagnac typisch ist. Nicht wenige Spirituosen-Verkostungen der letzten Zeit führten jedoch aufs Glatteis. Mit ein wenig Luft dringt dann jedoch eine Rum-Charakteristik durch, wie ich sie schätze. Eher aromatisch-alkoholisch geprägt und nicht ganz so klebrig-karamellig, wie das Melasse-Destillat zuweilen daher kommt (warum die Leute beispielsweise den Diplomatico so begehren, muss ich nicht verstehen, gell?). Ich wurde jedenfalls erinnert an einige angenehme Panama- oder Demerara-Tropfen.

Nun bin ich natürlich gespannt auf des Rätsels Lösung.

www.barworkz.de

www.mixology.eu

www.barconvent.de