Es gibt eigentlich immer einen Grund für eine Party. Beispielsweise Tradition. Traditionell feiert das Team vom Fischers Fritz mit seinem Chefkoch Christian Lohse Anfang November eine Küchenparty, bei der es ein klein wenig unkonventioneller zugehen darf, als sonst im alltäglichen Geschehen eines Zwei-Sterne-Restaurants.
Alljährlich werden Küchenmeister ins Hotel Regent gebeten, die ein Gericht zur Feier beitragen, dazu kommen Winzer, die einen ihrer Weine passend zum jeweiligen Gericht abstimmen. Die Gäste der Veranstaltung bekommen eine Schürze ausgehändigt, dürfen dann die Küche stürmen und sich an den

Die eigentlich heiligen Hallen
verschiedenen Stationen Teller mit Köstlichkeiten erobern, um sie dann genussvoll zu verzehren, nicht ohne vorher festzustellen, dass eine dritte Hand für das Weinglas sehr sinnvoll wäre. So wird balanciert, durchgeschlängelt, probiert, geneckt und genossen. Zuweilen erweist sich im Gewimmel die Schürze als durchaus sinnvolle Maßnahme.
Grund für eine Party kann ein Preis sein. Beispielsweise die Verleihung des Titels „Berliner Meisterkoch 2009″ an Christian Lohse. Sicher haben es sich die anwesenden Kochkollegen nicht nehmen lassen, zu einer weiteren Auszeichnung zu gratulieren. Aus Berlin haben Marco Müller von der Weinbar Rutz und Sonja Frühsammer aus Frühsammers Restaurant

Kulinarisches für Gaumen, AUgen und Nase....
mitgewirkt. Von Johann Lafers Stromburg war Martin Steiner herbei geeilt, Bernd Siener kam vom Bel Etage aus Marburg und Norbert Schu hatte in Hannover kurzzeitig Die Insel verlassen. Die angebotenen Bandbreite reichte von Jakobsmuschel bis Currywurst, von Käse bis Seezunge.
Grund für eine Party können die Sterne am Himmel sein.Die passenden Getränke brachten die anwesenden Winzer gleich mit. Bewährte Weingüter glänzten wie üblich, beispielsweise Wittmann und Dreissigacker aus Rheinhessen, Stodden von der Ahr oder Breuer und Josef Leitz aus dem Rheingau. Neuentdeckungen und Überraschungen wurden ebenfalls geboten. So konnten die Besucher einen sehr feinen Schaumwein aus Georgien kennen lernen, oder das elegante Cuveé „M“ vom Weingut Klumpp aus Bruchsal verkosten.
Nun gut, in diesen Tagen spricht die gastronomisch interessierte Welt von anderen Sternen in der Hauptstadt. Obwohl, eigentlich hatte das Verkünden der Sternerestaurants der 2010er Ausgabe des berühmt-berüchtigten roten Guide Michelin einen gewaltigen Hauch von Langeweile. Für manche überraschend war womöglich, dass Tim Raue keinen zweiten Stern erhielt oder eben das Christian Lohse noch auf den offiziellen dritten Stern warten muss.
Immerhin hat er seine zwei Sterne glanzvoll verteidigt und zahlreiche genussbegeisterte Stammgäste haben diesem fantasievollen und sympathischen Gaumengenie einen dritten Stern bereits virtuell vielfach aus vollem Herzen verliehen.

Obstauswahl Anno 2008. 2009 wurde zum Apfeljahr erkoren. Finanzkrise?
Wer braucht schon den Michelin. Seit im Jahre 2005 in der Benelux-Ausgabe ein Restaurant lobend besprochen wurde, welches zum Zeitpunkt des Erscheinens noch gar nicht eröffnet war, gab es durchaus ein klein wenig Unruhe bezüglich der kulinarischen Ratschläge der Reifenhersteller aus Clermont-Ferrand.
Grund für eine Party könnte demnach auch einfach ein neuer Satz Reifen sein. Diesmal vielleicht aus dem Hause Continental. Die sollen ja ziemlich Ahnung von Frühstück haben….
Fischers Fritz im The Regent Hotel, Charlottenstraße 49
10117 Berlin (Mitte)












Jetzt begann eine furchtbare Versammlung von teils grauenvollen Gestallten, die auf Wein-Flatrate-Saufen auf hohem Niveau aus waren. Egal ob in Basecap und Turnschuhen, Anzug oder Abendkleid. Mit glänzenden Gesichtern ging es gierig zum Tresen, um dort möglichst die teuerste Flasche abzugreifen und zu den mitgebrachten Gesellen zu tragen. Farbe, Nase, Geschmack, Abgang? Unsinn. Hau wech die Brühe.
Nicht nur auf den Straßen der Metropole, sondern genauso auf den Tellern, in den Gläsern und an den Tresen der Hauptstadt.
und Stories heraus aus dem Dunkel der nächtlichen Tresenkunst, hinein in die Strassen von Berlin. Geschichten und Gestalten der Getränkekultur vergangener Zeiten werden präsentiert.
illustren Gästen und sonderbaren Kellnern. Das verruchte “Eldorado” mit den Herren-Damen. Olala.
eigentlich mit dem “Ur-Berliner Cocktail” schlechthin, der Berliner Weiße?
Jürgen.
112. Ich könnte es nun dem Betreiber nicht vorwerfen, wenn dies eine Codierung wäre für: Obacht! Mega-anstrengende Gäste.
Hungrig und übellaunig kamen wir daher. Es war mein Geburtstag. Ursprünglich wollten wir (gegen den Willen meiner kulinarischen Kumpanin) einkehren im milden Westen der Stadt, nahe dem Hubertussee, wo sich die teuren Tennisclubs
und zwar angelehnt an den großartigen Song „Wand´rin´ Star“, den Lee Marvin in „Paint your Wagon“ mehr brummt als singt:
Leben. Wie gut, dass es einige von Ihnen in den Prenzlauer Berg verschlagen hat, um dort Kuchen zu backen und Frühstück anzurichten. Davon, dass Feen schnell arbeiten und begabte Servierkräfte seien, steht nichts im Brockhaus, daher sollte man sich für den Besuch bei der „Zuckerfee“ reichlich Zeit mitbringen. Lieber noch etwas mehr, es lohnt nämlich.
Avalon.
Aufgemalt hat er es mir auch. Jetzt erwäge ich selbstverständlich eine Tätowierung.
ist heute für alle offen zugänglich und bildet für viele Berliner einen herrlichen, entspannten Rückzugsraum mit Wiener Kaffeehauscharme.
eder Tageszeit vermag das Einstein glücklich zu machen, egal ob zum Tee, zum Frühstück, zum Dinner, mit einem Kaffee der eigenen Rösterei.

