Dom Curry (Mitte)

Großartig, endlich erobert die Currywurst auch die touristisch relevanten Örtlichkeiten ohne große Unterschriftenaktionen, wie seinerzeit an der Brandenburger-Tor-Curry-Bude. Super, Hurrah!

Vor dem Deutschen Dom mit Blick über den wundervollen Gendarmenmarkt geht es hier neuerdings um die(!) Wurst.
Frohlocket, ihr Touristen, denn endlich werdet ihr urban angemessen für…..ganz doll hungrig…verkauft!

dsc021521Eigentlich sind es unglaubliche Schnäppchen, man zahlt halt den Slogan mit.

Ergo: „Style your own Curry!“ Bratwurst + Sauce + Semmel=3,50 Euro. Hoppla Freunde, stutzig geworden? Semmel? Hallo? Wenn hier nicht sofortstantepede „Schrippe“ feilgeboten wird, gibt es Ärger mit allen Berlinern. Ist für dieses Delikt auch das Ordnungsamt zuständig?

Alternativ gilt ein weiteres Sonderangebot für schlappe (hüstel) 6,50 Euro: „Wurst meets Pommes“ frohlockt man lyrisch.

Checkpoint Curry (Mitte)

Bei Imbissen soll man immer darauf achten, ob Polizisten und Straßenreinigungskräfte der BSR dort einkehren, denn das soll ein gutes Zeichen sein, sagen selbst Sterneköche.

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Checkpoint Curry

In der Bude des „Checkpoint Curry“ kommen noch die Arbeiter der großen, umstrittenen Baustelle am „Tränenpalast“ hinzu, genau wie Bundesbedienstete nach Büroschluss.

Ein bunter Haufen versammelt sich auf der derzeitigen Schattenseite des quirligen Bahnhof Friedrichstraße, um eine vernünftige und preiswerte Curry zu konsumieren. Meist in Begleitung einer gekühlten Molle (der Marke Kindl).

Für mich eine der authentischsten Buden in der Mitte/Innenstadt.
Schnell, scharf und schnörkellos.

Update: Leider musste diese feine Bude im Herbst 2009 dem weiteren Baugeschehen weichen. Schade.

Veröffentlicht in:  on 22. März 2009 at 21:06 Kommentar schreiben
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Deutsches Currywurstmuseum (Mitte)

Wie oft wurde in den vergangenen Jahren bereits ein Currywurstmuseum angekündigt und nie ist etwas daraus geworden.dsc02017

Nun endlich, zum 60. Jubiläum der sensationellen Erfindung von Herta Heuwer, seinerzeit am Stuttgarter Platz in Charlottenburg, wird es so weit sein. Fünf Mio. Euro werden hineingesteckt in das Projekt gleich um die Ecke vom Checkpoint Charlie.
Bis zur Eröffnung am 16.08.2009 ist zwar noch ein wenig Zeit, von außen ist der Ort aber bereits dsc02016erkennbar. An der Fassadenfront erzählt eine Art Comicwand von typischen Szenen, Sprüchen und Begebenheiten, die sich typischerweise an einer Currybude zutragen.

Wenn die Türen auf gehen sieht man die Arbeiter geschäftig werkeln. Brutal und trostlos aber ist deren Mittagspause. Denn: Eine vernünftige Currywurst ist derzeit weit und breit nicht zu bekommen und so muss bis August mäßige China-Pfanne gemümmelt werden.

Schützenstraße 70, 10117 Berlin

www.currywurstmuseum.de/

Veröffentlicht in:  on 21. März 2009 at 12:38 Kommentare (5)
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Eckert´s Currywurst (Charlottenburg)

Einer der mit Abstand missratensten Momente der Charlottenburger Bezirkspolitik war die Schließung der besten Currybude im Bezirk – am Amtsgerichtsplatz.
Damals, 2005, wurde eine Richtlinie aus den 80ern befolgt, Der sogenannte „Currywursterlass 1984″. Gut, in der Zwischenzeit hatte sich wenig verändert in Berlin. Ganz klar.

Curry Eckert

Wilmersdorfer- Ecke Zillestraße

Jedenfalls: der alte Pächter wollte sich zur Ruhe setzen, das Geschäft sollte sein Gehilfe übernehmen und weiterhin Taxifahrer, Feuerwehrleute und justizgeplagte Bürger beinahe rund um die Uhr mit leckerer Wurst versorgen. Auch noch in (fast) historischer Lage. Hatte doch Hertha Heuwer um´s Eck am Stuttgarter Platz die Spezialität an der Spree erfunden!!
Nichts half – Bude weg.

Heute können wir frohlocken: the Bude is back!
Naja, nicht ganz, einige Strassen weiter muss man ziehen, zum faden Nordteil der erbärmlichen (mehr…)

Veröffentlicht in:  on 20. Februar 2009 at 14:50 Kommentare (3)
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Maximilian am Stutti (Charlottenburg)

Verschieden Varianten der nächtlichen Stimulation sind am Stuttgarter Platz erhältlich. Der Hungrige freut sich über die Currywurst bei Maximilian.
Maximilian ist als Curryversorger in Berlin x-fach vorhanden, stets mit zuverlässiger Qualität. Die Bude am Stutti hingegen ist einmalig.
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Zu nächtlicher Stunde gesellen sich gerne auch hungrige, oft gelangweilte Damen der nächtlichen Umtriebigkeit aus den hier befindlichen Etablissements hinzu. Table-dance und sonstige Erotik ist hier etwas in die Jahre gekommen. Reifere Damen mit Reibeisenstimme bestellen es hier dann „etwas schärfer“ – hoppla, da rutscht die Gabel von der Pappschale.

Schöne Show für 1,30 Euro.
Wenn man sich nur wegen der Wurst hier aufhält….

Stuttgarter Platz 12, 10627 Berlin-Charlottenburg
www.maximilian.de/

Veröffentlicht in:  on 28. September 2008 at 00:55 Kommentar schreiben
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